Auf einen Drink im Botanic - wie in den guten alten Zeiten!

Wir sind auf einen Alma zu Gast bei Freunden und geben einen kleinen Einblick in die Welt der Barkeeper und deren Mezcal-Vorzüge. Das Interview mit David verrät mit wie viel Leidenschaft er bei der Sache ist und macht Vorfreude auf die Wiedereröffnung. (Zur Info: das Interview verlief unter Einhaltung der geltenden Corona-Vorschriften)


Interview mit David Desplace, Bar Manager Botanic District


Wann wusstest du, dass du Barkeeper werden wolltest? Und was war die Motivation?

Nach einem Jahr Soziologie-Studium habe ich gemerkt, dass es nicht der Weg ist den ich Beschreiten möchte. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass dies meine Leidenschaft ist und dass es etwas ist, das auf lange Sicht für mich funktionieren würde. Ich wollte etwas machen, das ich während der Ausübung genießen konnte. Auf der Suche nach meiner Leidenschaft verließ ich meine Heimat in Richtung London, um dort zunächst mein Englisch zu verbessern. Kurz darauf fand ich einen Job in der Servicebranche. Es war leicht zu bekommen und passte zu mir - ich fing also an dort zu arbeiten und wechselte wenig später in ein Restaurant für eine Weile. Zuletzt arbeitete ich dann in einem Pub mit vernünftiger Cocktail-Bar. Mein damaliger Manager zeigte mir dort die Grundlagen des Mixens und verriet mir die Vor- und Nachteile des "Barkeepens".


Ich musste nicht lange abwägen bevor mit bewusst wurde, dass es genau das war, was ich wollte.


Was ist deine Lieblingszutat?


Schwierige Frage. Die Spirituose, die ich am liebsten trinke ist Rum "Agricole". Ich denke dies ist in meiner Vergangenheit und französischen Herkunft begründet. Es sind kleine Chargen zumeist hoher Qualität, die sich durch Einfachheit und Konzentration auf das Wesentliche auszeichnen.


In Hinblick auf nicht alkoholhaltige Zutaten im Drink kann ich keine als meine absolute Lieblingszutat nennen. Ich liebe es einfach mit allem rum zu experimentieren.


Dein Lieblingsdrink? Und dein Lieblings-Mezcaldrink?


Negroni. Einfach, vollkommen, ein wenig bitter - ein Allrounder für mich.

Oaxaca Old Fashioned. Nah am Negroni für mich, ebenfalls ein wenig bitter - passt immer.


Welcher Drink begleitet dich auf deinen Reisen?


Für mich ist ein Negroni ein absolutes Grundgetränk, das man überall genießen kann. Es wird überall Basis gleicher Grundlagen und Rezepte gemixt, und ist für mich wie gesagt auf Grund des runden Geschmacks und der Bitterkeit immer passend. Außerdem ist ein einfacher Gin Tonic ein treuer Wegbegleiter für mich.



Wenn du die freie Wahl hättest, wo würdest du am liebsten Barkeeper sein?

Ich denke in Richtung Zentralamerika, oder einer Insel. Am besten wäre eine Bar am Strand

mit viel Sonne.


Und noch zwei Fragen in eigener Sache: was ist besonders am Alma Libre Geschmacksprofil?


Er ist sanft, ausbalanciert und mit angenehmen Chili und Schokoladennoten. Für uns Barkeeper eignet sich euer Espadin sowohl zum Mixen als auch für den puren Genuss, das ist selten. Er hat die nötige Rauchigkeit, nach der wir für unsere Drinks suchen, und ist dennoch nicht zu intensiv, um den Cocktail zu überwältigen.

Seit zwei Jahren arbeitet ihr nun mit Alma in euren Drinks. Welche drei Worte beschreiben die Partnerschaft am besten?

Ich denke, wir arbeiten jetzt sogar seit 3 ​​Jahren zusammen. Aber wir auch immer, für mich wären es:

  1. Freundschaft, wir hatten von Anfang an eine großartige Verbindung mit euch und mochten die überschaubare Größe des Unternehmens (lacht). Die Kleinserien-fertigung hat uns sehr angesprochen und macht das Produkt so viel einzigartiger.

  2. Transparenz, lebt mit der Marke, den Flaschen, den Projekten und den Absichten.

  3. Qualität, natürlich.

DANKE DAVID!

8 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen